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1. DSV-Fachtagung
"Gesund & fit im Schwimmen"

"Ausgezeichnete gesundheitsorientierte Angebote im Bewegungsraum Wasser", darin liegt der Schlüssel zum Erfolg für zukunftsorientierte Vereine. Diese Überzeugung teilen alle 19 Teilnehmer der 1. Fachtagung "Gesund & fit im Wasser" des Deutschen Schwimmverbandes.

Peter Senftleben, Vorsitzender der DSV-Fachsparte Breiten- , Freizeit- und Gesundheitssport und Ludwig Eichhorn als Leiter der Schwimmsportschule des Schwimmverbandes NRW begrüßten die Vertreter aus 14 Landesverbände zum Experten-Workshop vom 16. bis 18.06.2000 in Übach-Palenberg.

"Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft" unter diesem Motto stellte Wolfgang Lehmann, Breitensportkoordinator des Deutschen Schwimm-Verbandes, das neue sportartübergreifende Qualitätssiegel "Sport pro Gesundheit" vor. Unter dieser Dachmarke wird der DSV auch sein Qualitätszertifikat "Gesund & fit im Wasser" stellen. Die notwendigen Anpassungen wurden in Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und konkrete Vorschläge zur weiteren Umsetzung erarbeitet.

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Die Teilnehmer/innen der Fachtagung in Übach-Palenberg

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Raphaela Tewes, Diplomsport-Studentin an der Ruhr Universität Bochum, stellte erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung (Evaluation) vor. Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden alle 54 Vereine des SV NRW Vereine befragt, die bisher das Qualitätszertifikat "Gesund & fit im Wasser" verliehen bekommen haben. Die gesammelten Daten werden unter der Leitung von Dr. Hellmut Schreiber, Fachleiter Sportschwimmen der Fakultät für Sportwissenschaften der Ruhr Universität Bochum, ausgewertet.

Die gewonnen Erkenntnisse beabsichtigt der Deutsche Schwimm-Verband und der Schwimmverband NRW konkret in Vereins- , Verbands- und Ausbildungsentwicklung umzusetzen. Eine langfristige wissenschaftliche Begleitung über dieses Projekt hinaus durch die Ruhr Universität Bochum ist gewährleistet; hierfür stehen auch die anderen Partner, der Deutsche Schwimmverband und der Schwimmverband Nordrhein-Westfalen.

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Die enge Verbindung der neuen Dachmarke "Sport pro Gesundheit" mit den Rahmenrichtlinien für die Ausbildung von Übungsleitern machte Peter Freyer, Sportreferent des Schwimmverbandes NRW, deutlich. Das 3. verbindliche Qualitätskriterium fordert ".... für die angestrebte fachliche Kompetenz des Übungsleiters/der Übungsleiterin 'Sport in der Prävention' wird in der Regel ein Abschluss auf der 2. Lizenzstufe, aufbauend auf der Fachübungsleiter Lizenz C (Breitensport) der DSB-Rahmenrichtlinien vorausgesetzt." Im Vorgriff auf diese absehbare Entwicklung führte der Schwimmverband NRW bereits im ersten Halbjahr 2000 eine Ausbildung auf der 2. Lizenzstufe mit dem Abschluss Fachübungsleiter B - Sport in der Prävention; Profil Bewegungsraum Wasser durch. Dieser Ausbildungsgang wird im kommenden Jahr der Kern der DSV-Ausbildungsoffensive kündigten die Verantwortlichen an.

In seinem Schlussreferat "Warum brauchen Vereine und Verbände ein Qualitätsmanagement" erläuterte Freyer die Grundsätze des modernen Qualitätsmanagements und deren zunehmende Bedeutung für die Vereins- und Verbandsarbeit.

Die bundesweite erfolgreiche Einführung des sportartübergreifenden Qualitätssiegels "Sport pro Gesundheit" in Verbindung mit dem Qualitätszertifikat "Gesund & fit im Wasser" ist das erklärte Ziel. Im kommenden Jahr, bei der nächsten Tagung "Gesund & fit im Wasser", wird die Messlatte angelegt und der Zwischenstand geprüft.

Peter Freyer.

zum Seitenanfang © Schwimmverband Nordrhein-Westfalen e.V. • info@swimpool.de
Letzte Aktualisierung: 06.04.2004 •  webmaster@swimpool.de