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Schwimmverband NRW, 21.12.06,
LSB NRW / A. Hillebrand
Mit Steuervorteilen von rund 40 Millionen Euro sollen bereits ab
Januar 2007 gemeinnützige Aktivitäten und ehrenamtliches
Engagement gefördert werden.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kündigte an, noch
in diesem Jahr einen ersten Referentenentwurf zu einem Gesetz zur
Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vorzulegen.
Die erste Lesung im Bundestag ist für das 1. Quartal 2007 geplant,
wobei die "neuen Steuervorteile" rückwirkend zum
1. Januar 2007 für die Vereinspraxis zur Anwendung kommen sollen.
Im Einzelnen geplant sind auch höhere Pauschalen für
Übungsleiter/innen. Wer steuerbegünstigte betreuerische
oder pädagogische Aufgaben für gemeinnützige Körperschaften
nebenberuflich übernimmt, soll ab Januar 2007 bis zu 2.100
Euro (bisher 1.848 Euro) steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten.
Damit könnten ab kommendem Jahr höhere Übungsleitervergütungen
bis zu 175 Euro pro Monat gezahlt werden. Minister Steinbrück:
"Die Bundesregierung würdigt die große Bedeutung
des Ehrenamtes und unserer Vereine und überlegt zur Zeit, wie
dieses herausragende Engagement weiter gestärkt werden kann."
Nordrhein-Westfalens LandesSportBund-Präsident Walter Schneeloch
sieht bei den Initiativen des Bundesfinanzministers einen Schritt
in die richtige Richtung: "Ehrenamtliche sind nicht wegzudenken
aus der alltäglichen Arbeit unserer Sportvereine. Wer sich
für die Gemeinschaft einsetzt und vor allem auch jungen Menschen
den Zugang zu Spiel und Sport ermöglicht, der hat eine entsprechende
Anerkennung verdient. Von den 550.000 ehrenamtlich tätigen
Frauen und Männern in unseren Sportvereinen würden sich
vor allem die in diesem Jahr geförderten 71.731 Übungsleiterinnen
und Übungsleiter über die vom Bundesfinanzminister geplanten
Neuerungen freuen. Der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen wird
sich jedenfalls auch weiterhin mit großem Engagement der Aus-
und Fortbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern
widmen."
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