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Schwimmverband NRW, 19.12.07,
A.
Pörner / A.
Hillebrand
Der Rat der Stadt Köln beschließt, dass bis 2011 keine
Bäder geschlossen werden und die bereits geplanten Bäder
gebaut werden. Die Kehrtwende in Köln wurde in der Ratssitzung
vom 13. Dezember 2007 mit folgenden Argument untermauert:
Die Schwimmfähigkeit der Kölner Kinder hat abgenommen.
Unser politischer Wille ist es, das sich dieser Zustand in Köln
ändert. Es werden im nächsten Haushaltjahr 1,5 Millionen
Euro zusätzlich in den Haushalt eingestellt, um das Landesprogramm
"Kinder müssen schwimmen
lernen" zu unterstützen.
In der Ratsvorlage sind folgende Eckpunkte
genannt:
Ein verbindliches Angebot zur Wassergewöhnung/Wasserbewältigung
für ein Schulhalbjahr in den Klassen 1 oder 2
Verbindlicher Schwimmunterricht in der Jahrgangsstufe 3
Förderunterricht in der Jahrgangsstufe 3 und 4 auf freiwilliger
Basis zur Schwimm-Erlernung bzw. Sportförderung im Nachmittagsbereich
Organisatorische Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Dezernat
Jugend, Soziales und Sport, dem Sportamt, der KölnBäder
GmbH, dem organisierten Sport und Bürgerinitiativen (z. B.
Trägervereinen) sollen dazu betragen das Projekt "Kinder
müssen schwimmen lernen" mit den Bedürfnisse aller
Interessengruppen so zu verzahnen, dass kein Schwimmbad geschlossen
werden muss.
Wie konnte es zu solcher Umkehr kommen?
Die Untersuchung von Dr. Fritz wurde unmittelbar nach dem Verbandstag
in Bochum Rat und Verwaltung durch A. Pörner zur Verfügung
gestellt und war auch im August, beim 7. Outdoor- Aquarunning -
Event in Köln Anknüpfungspunkt zur Lobbyarbeit um das
Ziel des SV NRW, nur schwimmfähige Kindern aus der Grundschule
zu entlassen, zu erreichen.
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