Schwimmen, 09.12.08, von
R.
Collette / Theresa Sienz
|

Lehrgangsteilnehmer/innen
Trainer/in C Leistungssport
|
Die letzte Lizenzausbildung zum Erreichen der Trainer/in
C Lizenz Leistungssport Schwimmen im Jahr 2008 fand von November
bis Dezember an drei Wochenenden in der Schwimmsportschule
"Willy Isenberg" in Übach-Palenberg statt.
|
In einer Art Pilotprojekt einer Kooperation nahmen zum ersten Mal
auch zwei Teilnehmerinnen des Behindertensportbundes Nordrhein-Westfalen
an der Ausbildung (erfolgreich) teil.
Zum Erwerb ihrer Lizenz gratuliert der
SV NRW:
Rahel Böttche, Sascha Burdick, Sabrina Fettin, Uwe Haßelmann,
Karina Hudek, Vanessa Kathagen, Judith Knüwer, Daniela Koschel,
Verena Lenz, Laura Mareen Michels, Carla Moro, Heike Müller,
Maike Nachtwey, Gisela Piechulek, Anna Rabien, Matthias Reketat,
Kathrin Sauer, Gisela Schumacher, Maike Schürmann, Matthias
Sienz, Theresa Sienz, Julia von Nitzsch, Britta Wiehe und Valerie
Winkler.
Nachfolgend ein Bericht aus Sicht von
Theresa Sienz:
Am 31. Oktober 2008 war es soweit. Das Auftaktwochenende des letzten
Trainer C Lehrgangs Schwimmen Leistungssport für das Jahr 2008
begann in der Schwimmsportschule "Willi - Isenberg" in
Übach -Palenberg.
|
Insgesamt 24 angehenden Trainer/innen standen
drei Wochenenden mit vielen Themen zum Bereich des Schwimmleistungssports
bevor.
Daher trafen wir freitags abends (nach der Arbeit): hoch motiviert
zum ersten Mal in der Sportschule ein, um uns zunächst
einmal bei amüsanten Spielereien kennen zulernen.
|
|
Doch aus dem Spaß wurde noch am selben Abend Ernst. Denn
das Programm - nicht nur für dieses Wochenende, sondern auch
für alle anderen - war anspruchsvoll und in einem strengen
Zeitplan kalkuliert.
So arbeiteten wir uns am ersten Wochenende vom hydrodynamischen
Lift über Abwärts-Auswärts, Einwärts-Aufwärts,
Auswärts-Aufwärts Bewegungen vor bis hin zur plantarflektierten
und leicht supinerten Fußstellung. Das Erlernte sollte natürlich
sofort ausprobiert und umgesetzt werden, womit die zwei Praxiseinheiten,
die jeden Samstag geplant waren, auch gut gefüllt waren.
Damit wir ,während des "Lernstresses" auch mal
Abschalten konnten, wurden unterhaltsame Pausen, wie das Mittagessen
oder das Kaffee trinken mit reichlich Kaffeeklatsch und leckerem
Kuchen (danke an die Mitarbeiterinnen der Sportschule), eingeschoben.
Zudem wurde die Stimmung regelmäßig durch lustige Showeinlagen
des kleinen Bernards aufgelockert.
Doch je mehr der Tag sich dem Ende zu neigte, desto größer
wurde die Anspannung. Denn nur mit zuhören und planschen war
das Wochenende nicht getan. Viel mehr wurden um 20.30 Uhr die Inhalte
für die am folgenden Tag zu haltenden ersten Lehrproben vergeben.
Doch glaubte man, nachdem man diese nun ausgiebig vorbereitet hatte,
dass der Tag vorbei sei, so hatte man, die auch für den kommenden
Tag bei allen unheimlich beliebten "LEK´s" oder
auch "Lernerfolgskontrollen" vergessen. Diese bedeuteten
für uns, das Auswendiglernen sämtlicher Skripte mit den
schönsten Definitionen, die sich über das Wochenende angehäuft
hatten. Wer dies dann in kürzester Zeit geschafft hatte konnte
den lustigen aber auch anstrengenden Tag doch noch in der Sauna
oder mit einem kalten Bierchen ausklingen lassen. Doch das Lernen
mit den anderen Gruppenmitgliedern hatte auch Lustiges an sich.
Denn die verschiedenen Methoden des Lernens wie gegenseitiges Vormachen,
tanzen oder singen brachten uns nicht nur einmal zum Lachen. Vor
allem, wenn Texte wie "... das ist Wahnsinn, warum stellst
du mich auf den Startblock ( Startblock, Startblock, Startblock,
Startblock ) eiskalt stell ich mich in die Ausgangsposition, so
ein Wahnsinn der Auftakt muss mir gelingen (lingen, lingen, lingen,
lingen)....." komponiert werden, um den Ablauf des Starts zu
verinnerlichen.
Schließlich schrieben wir sonntags morgens die LEK und mussten
feststellen, "so schlimm war es ja gar nicht".
So war das Wochenende fast vorüber. Fast, denn die Lehrproben
standen noch aus. Das Los entschied letztlich darüber, welche
Paare die Lehrprobe halten mussten und wer sich noch einmal im Wasser
austoben durfte.
Nachdem dann auch diese letzte Hürde des ersten Lehrgangswochenendes
von den geprüften Paaren gemeistert worden war, beendete ein
abschließendes Mittagessen das erste Drittel des Lehrgangs.
Das zweite und dritte Lehrgangswochenende wurde natürlich
auch hoch motiviert bestritten. Themen wie Krafttraining, Entwicklung,
Trainingslehre und Doping standen dabei auf der Tagesordnung.
Spaßig war es dabei alle Male und dies zeigte sich auch,
die gemeinsamen Abende wurden länger und die Nächte "etwas"
kürzer. Dies hielt jedoch keinen davon ab, sich konzentriert
auf die anstehenden LEK´s sowie die Lehrproben vorzubereiten.
Abschließend bleibt zu sagen, dass wir in der Zeit, die
wir zusammen verbracht haben eine Menge Spaß gehabt haben,
was nicht zuletzt den Referenten zuzuschreiben ist. Daher gilt ein
großes Dankeschön Robert und Jürgen, (den wir leider
zwischenzeitlich an den Breitensport abgeben mussten :-P ) sowie
Daniel und Jürgen.
Wir haben bei euch mit viel Spaß viel gelernt!!!
|