Schwimmverband NRW, 29.10.09,
F. Kraatz / J. Engel / R.
Collette
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In der ersten Woche der Herbstferien vom 09.10 bis 15.10.2009
fand in der Schwimmsportschule in Übach-Palenberg die
diesjährige Ausbildung zum/r Trainer/in B Leistungssport
Schwimmen statt.
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Nachdem diese auch in 2008 in Form eines Wochenlehrgangs durchgeführt
wurde, fand aufgrund der Rückmeldung der damaligen Teilnehmer/innen
der Lehrgang dieses Jahr wieder als ein Wochenlehrgang statt. Wie
auch bereits in den letzten Jahren nahmen auch Teilnehmer/innen
aus anderen Landesverbänden teil. Diesmal kamen drei Gäste
aus Bayern und zwei aus dem Saarland, jedoch musste ein Gast aufgrund
einer Erkrankung den Lehrgang bereits am zweiten Tag abbrechen.
Nach einer sehr Lern intensiven und für alle recht anstrengenden
Woche konnten 23 neue Inhaber/innen der Trainer B-Lizenz verabschiedet
werden.
Zu Ihrem Erfolg gratuliert der SV NRW: Daniela da Silva Erfurth,
Thomas Dietl, Andrea Duberow, Jörg Engel, Viktoria Grees, Dominik
Haberecht, Frank Henßen, Florian Hugk, Stefan Hugk, Frauke
Kraatz, Karsten Matern, Nadine Pawlitta, Anja Plum, Daniela Reißmann,
Christian Schippers, Stefan Schönhoff, Pascal Schreiter, Jannike
Schwampe, Svenja Siebolds, Steffen Staab, Stephan Stenger, Nils
Voss, Petra Wiskow.
Nachfolgend ein Bericht aus Sicht der Teilnehmer/innen von Frauke
Kraatz und Jörg Engel:
Fünf (+2) harte Tage in Übach-Palenberg
mit viel Spaß!
In der Zeit vom 09.10.-15.10.2009 haben sich 24 junge Menschen
aus allen Teilen Deutschlands (Saarland, Bayern, Berlin und NRW)
aufgerafft, ihren Status der C-Lizenz auf das Niveau eines B-Lizenzinhabers
zu erhöhen und den Intensivlehrgang am Landesleistungszentrum,
der Zentrale des SV NRW zu absolvieren.
Nach lockerem Anfangs-Geplänkel am Freitagabend sind wir
am nächsten Tag mit 110% eingestiegen - worden. Direkt am Samstagabend
sind wir mit einer nächtlichen Lernerfolgskontrolle überrumpelt
worden, die uns von nun an jeden Abend zum Graul wurde - zwischen
Abschluss und Korrektur aber immer noch genügend Zeit für
kühles Bier ließ.
Am zweiten Tag wurden Schwimmerinnen und Schwimmer zu Landratten.
Klar, wie es ausging. Wir haben gegen den Muskelkater verloren.
Eine Stunde Sprungkrafttraining ließ das Treppen auf- und
absteigen zum Horrortrip werden. Einige von uns stellten sich die
Sinnfrage: Warum bin ich hier?
Pst, keinem weitersagen: das Programm und die einzelnen Übungen,
sowie die viel zu kurzen Pausen sind Ursprung unserer eigenen Kreativität!
Wer von Wasser abends immer noch nicht genug hatte, ging schwimmen,
hat geschmökert, doch zu guter Letzt trafen wir uns zum Plaudern
im Aufenthaltsraum. Selbst unsere Referenten, Robert und Wolfgang,
gesellten sich nach ihrem abendlichen "ich-schwitze-meine-Kalorien-in-der-Sauna-aus"
zu uns.
Am Dienstag, 13.10., wuchsen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer
über sich hinaus. Eine kleine Gruppenaufgabe, einen Jahrestrainingsplan
zu erstellen, löste eine Kettenreaktion mit positiven Folgen
aus. Schülerinnen, Schüler, sowie Referenten litten unter
Zeit- und Sauerstoffnot, so dass uns ein Spaziergang im sonnig-kalten
Übach verordnet wurde. Das Resultat: Lernerfolgskontrolle fiel
am Abend aus; wir erfreut sprachlos.
Doch der raue Lernalltag hatte uns schnell wieder. Der nächste
Morgen um 9 Uhr: Start- und Wendemessplatz-Diagnostik mit Max Sanno.
Uns wurde visuell dargestellt, was wir alles nicht können.
Der theoretische Umschlag erfolgte im Seminarraum. Mit Folien, Diagrammen,
Formeln und Newtons Gesetzen wurde unser geistiges Fassungsvermögen
aufs äußerste beansprucht - aber mit Erfolg. Die im Anschluss
abgenommene Lernerfolgskontrolle fiel wesentlich besser aus, als
von uns allen erwartet.
Nun waren bis auf 7 Prüflinge alle "durch". Der
Rest von uns durfte am Donnerstag noch die praktische Lehrprobe
zum Besten geben. Erfolgreich waren am Ende alle, und haben die
B-Lizenz mit einem Lächeln im Gesicht in Empfang genommen.
Resümee: tolle, harmonische Gruppe, super Referenten, wenig
Schlaf, leckeres Essen (ein Dank an die Küche für die
3Kg mehr :-), Muskelkater in Muskeln, von denen man glaubte, sie
nicht zu haben.
Wir danken Robbärt und Wolfgang!
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