Schwimmverband NRW, 06.03.10,
von
A.
Hillebrand

Manfred Peppekus wird 65 und hat noch mehr Zeit für den
Sport |
Am 8. März 2010 vollendet Manfred Peppekus, Mülheim,
sein 65. Lebensjahr. Am Ende dieses Monats geht der im Wissenschaftsministerium
NRW tätige Mitarbeiter dann in den Ruhestand. Dabei geht
es allerdings allein um den beruflichen Ruhestand. Im Sport
ist Manfred Peppekus weiterhin sehr engagiert. Er wird sich
- nach eigenen Worten - noch intensiver als bisher um seine
sportlichen Ehrenämter kümmern können, und
das während des gesamten Tages. Daneben werden seine
außersportlichen Interessen wie Lesen und Reisen sicher
nicht zu kurz kommen.
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Der Präsident des Schwimmverbandes NRW ist dem Schwimmsport
seit seiner Jugend verbunden. Bereits 1959 trat Manfred Peppekus
in den Neusser Schwimmverein 1900 ein und übernahm dort schon
bald verschiedene Funktionen im Vorstand und in der Übungsarbeit.
Dieser Weg führte ihn auch in den Verband, und zwar auf der
Bezirk-, Landes- und Bundesebene.
Eine besondere Aufgabe war für ihn sicher die Mitwirkung
als Hallensprecher bei den Olympischen Spielen 1972 in München
und bei den Schwimm-Weltmeisterschaften 1978 in Berlin.
Dem Präsidium des Schwimmverbandes NRW gehört Manfred
Peppekus seit 1977 an. Zunächst als Jugendwart führte
er den Verband zu neuen Aufgaben und Entwicklungen. Seine kreativen
und damals neuen Ideen stießen nicht überall auf Zustimmung,
in vielen Diskussionen haben sie sich aber durchgesetzt und bis
heute Bestand.
1985 wählte ihn der Verbandstag des SV NRW zum Vizepräsidenten,
1991 in Paderborn zum Präsidenten. Zwei Jahre lang war er auch
noch Vorsitzender des Schwimmverbandes Rhein-Wupper. Der demnächst
pensionierte Beamte gehört zu den einflussreichsten Ehrenamtsträgern
im NRW-Sport. Seit 1993 ist er Mitglied des Präsidiums des
Landessportbundes NRW. Bereits 1991 wurde er zum stellvertretenden
Vorsitzenden der Sporthilfe und 2003 zu deren Vorsitzenden gewählt.
Kurz, knapp, sachlich: so hat Manfred Peppekus seinen sportlichen
Lebensweg selbst dargestellt. Er spricht nicht darüber, was
er in den verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen beigetragen, wieviel
er gearbeitet, von sich selbst und anderen gefordert hat. Lobreden
- zumal auf ihn selbst - sind ihm unangenehm. Andere im SV NRW,
die mit ihm zusammenarbeiten, wissen ihn zu schätzen. Sein
Vorgänger im Amt, Dr. Günter Schauwienold, Bochum sagt:
"Für den Sport in unserem Lande ist es ein Glücksfall,
dass Manfred Peppekus nicht nur dem SV NRW vorsteht, sondern auch
in den Führungsetagen der Sporthilfe und des Landessportbundes
NRW Verantwortung trägt und an der Lösung von Zukunftsaufgaben
entscheidend mitwirkt."
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