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Zunächst fuhr uns der Schreck in die Glieder. Hatte es beim
Jugendtag 2006 schon mit rd. 100 Teilnehmer(inne)n weniger Beteiligung
gegeben als in den Vorjahren, so hatten wir dieses Mal noch kurz
nach den Sommerferien mal gerade 30 Meldungen. Doch dann - vielleicht
auch aufgrund eines Frühbucherrabattes "rappelte"
es so richtig und am Ende war die Veranstaltung mit fast 130 Teilnehmer(inne)n
komplett ausgebucht.
Übrigens, es wurde bewusst auf viele Fotos in diesem Artikel
verzichtet, da ja es mehrere umfangreiche
Fotogalerien gibt (insgesamt 522 Fotos!).
Das Programm sah dieses Mal auf mehreren
Ebenen einige Neuerungen vor:
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Der Freitagabend wurde inhaltlich vorwiegend von
unserem neuen - gemeinsam mit der DLRG-Jugend Nordrhein gegründeten
- Activity-Team bestritten. Das sind junge Leute, die uns bei
Gruppenhelfer-Lehrgängen positiv aufgefallen sind und die
nun bei einer Reihe von Anlässen mitarbeiten werden. |
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Bei den traditionell am Samstag und Sonntag stattfindenden
Workshops wurde dieses Mal auch eine Schwimmhalle in Hachen
genutzt. |
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Im Rahmen der Jugendvollversammlung am Samstagabend
stand die Wahl eines oder einer neuen 1. Vorsitzenden auf der
Tagesordnung, da sich Tanja Schulte-Treppe nicht mehr zur Wahl
stellte. Es musste - wie immer - der Haushaltsentwurf fürs
neue Jahr verabschiedet werden und auch eine Jugendordnungsänderung
stand zur Debatte. |
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Eine Reihe von Programm-Details wurden geändert,
z. B. die Form der Auswertung und Darstellung der einzelnen
Workshops. |
Nun ja, man kann wohl sagen, dass alles sehr "rund" gelaufen
ist und selten hatten wir so viele positive Rückmeldungen einzelner
Teilnehmer/innen wie dieses Mal.
Aber eines ist auch klar: Man kann nur sehr bedingt die gute Stimmung
und die vielen schönen Kleinigkeiten hier in einem Bericht
nachvollziehbar machen - man sollte halt dabei gewesen sein!!
Vielleicht spiegeln noch am ehesten die vielen Fotos, die wir
hier wieder in mehreren Bildergalerien
veröffentlichen, die Stimmung wider. Nachfolgend daher nur
noch ein paar "harte Fakten":
Workshops
Die sechs Workshops, von denen jede/r
Teilnehmer/in zwei besuchen konnte:
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Fight for fun
Ein ganz neues Thema - in Zusammenarbeit mit dem Judoverband
- um Kindern soziales Verhalten, Erkenntnis über die eigenen
körperlichen Möglichkeiten, Gewaltprävention
und neue, auf Kameradschaft und Zusammenarbeit aufbauende Spielformen
beizubringen. |
Wasserpower
Ein Mix aus verschiedenen Bereichen wie Wasserqymnastik,
Aquaboxing, Aquadrill und anderen Folterarten, wie man sich
so richtig schön "kaputt" machen kann. Also,
durchaus auch mal eine Variante zum "normalen"
Konditionstraining im Verein.
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In der Ruhe liegt die
Kraft
Elemente aus Entspannungstechniken, Sportmassage und Yoga, vorwiegend
bezogen auf die Anwendung und den Einsatz bei und für Kinder(n),
um ein Gegengewicht zu bilden gegen die vielen Stressfaktoren,
denen auch Kinder und Jugendliche schon ausgesetzt sind. |
Auf die Tücher
- fertig los
Eine Vielzahl von Übungen zur Koordinationsschulung
und zur Motivation mithilfe eines Trampolins. Alle Teilnehmer/innen
waren erstaunt, wie schnell sich die bei einigen durchaus
gut trainierte Waden- und Oberschenkelmuskulatur bemerkbar
machte aber auch wieviele Möglichkeiten die Übungen
zu sozialem Verhalten und besserer - nicht nur körperlicher
- Selbsteinschätzung boten.
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Basteln / Feste / Feiern
Ein beim Jugendtag 2006 schmerzlich vermisstes Angebot der außersportlichen
Jugendarbeit, an dem erstaunlicherweise auch sehr viele Männer
teilnahmen und offensichtlich großen Spaß hatten.
Jede Menge Ideen, wie man im Verein mit wenig Materialeinsatz
und durchaus auch mit zwei "linken Händen" wunderbare
Angebote für Kinder und Jugendliche realisieren kann. |
Der Po ist nicht
zum Sitzen da
Rückenschulung, funktionelle Gymnastik - das entdecken
immer mehr bandscheibengeplagte Erwachsene für sich.
Aber gerade im Sinne von Vorbeugung, hohem Fernseh- und
PC-Konsum und rückenunfreundlichem Schulmobiliar ist
das schon längst auch ein wichtiges Thema für
Kinder und Jugendliche. Ein wenig Theorie und viel Praxis,
die auch im Verein verwirklicht werden kann.
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Verabschiedung, Neuwahl und Jugendordnungsänderungen

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Bei der Jugendvollversammlung wurde Tanja Schulte-Treppe
gebührend von SV NRW-Vizepräsident Dr. Jürgen
Kozel und von Nicole Jansing verabschiedet. Tanja wurde bei
dieser Gelegenheit auch die Goldene Ehrennadel des SV NRW
verliehen.
Als neue Vorsitzende wurde das langjährige Jugendausschussmitglied
Elke Struwe gewählt (Details
siehe im Protokoll zum Jugendtag und in
der "Vorstellung", den Elke verfasst
hat.)
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Die vorgelegten Änderungsanträge des Jugendausschusses
wurden nach ausführlicher Diskussion verabschiedet (auch hierzu
siehe das Protokoll), demnach soll es nur noch
eine/n Vorsitzende/n geben, nicht mehr zwei und das zweithöchste
Organ der Schwimmjugend, der Hauptjugendausschuss kann nur noch
tagen und Entscheidungen fällen, wenn mindestens vier der sieben
Bezirksjugenden anwesend sind. Schlimmstenfalls, wenn auch ein zweiter
angesetzter Tagungstermin mangels Masse ins Wasser fällt, werden
Entscheidungen, wie z. B. die Verabschiedung eines Haushaltsentwurfes,
dem Geschäftsführenden Präsidium übertragen.
Beteiligung / Stimmenanteil
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Die Beteiligung an diesem Jugendtag war - wie schon geschrieben
- groß. Dennoch ergab die Auszählung der Stimmen
bei der Jugendvollversammlung, dass nur rd. 10 % der Vereinsjugenden
vertreten waren. |
Das scheint im ersten Moment eine sehr geringe Beteiligung zu
sein (und natürlich ist das steigerungsfähig), doch ist
es gegenüber 2004 (6 %) und 2006 (8 %) wiederum eine Steigerung
und man sollte bedenken, dass es bei der Schwimmjugend keine Stimmenübertragung
gibt, wie z. B. beim SV NRW-Verbandstag. Würde man beim Verbandstag
gleiche Maßstäbe ansetzen, so wäre auch dort der
Stimmenanteil weitaus niedriger.
Somit können wir durchaus zufrieden sein, denn was will man
mehr als ein "volles Haus", bei dem alle anwesenden Vereine
auch tatsächlich eine reale Mitbestimmungschance besitzen und
nicht dominiert werden von einigen wenigen Personen, denen viele
Stimmen übertragen wurden.
Neues Modell bei der Auswertung
Offensichtlich gut angekommen ist auch ein neues Modell der Auswertung
der Workshops. Die Workshop-Leiter und teilweise auch Teilnehmer/innen
erklärten die Inhalte ihrer Workshops anhand einiger Fotos,
die mittels Beamer auf eine Leinwand projiziert wurden. Das war
für alle Beteiligten anschaulicher als reine Textbeiträge
und kam sehr gut an.
"Waltraud" ...
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Begeisterungsstürme erntete im Anschluss an die Jugendvollversammlung
auch die Putzfrau Waltraud Ehlert, hinter der sich die Kabarettistin
Esther Münch verbarg. Mit ihrem Ruhrpottslang und am Ende
ihrer Verwandlung in eine bildhübsche Sängerin begeisterte
sie alle Anwesenden. |
Der Service der Sportschule "Willi Weyer"
Schon seit langem vertraut und dennoch immer wieder toll ist der
Service der Sportschule, in der man sich dementsprechend wohl fühlt.
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Sowohl die räumlichen Voraussetzungen
als auch die überaus netten und kompetenten Mitarbeiter/innen
ließen es uns bedauern, dass wir am Sonntag schon wieder
fahren mussten. Unbestrittener Höhepunkt und ein Fest
für Augen und Gaumen war wieder einmal das Büffet
am Samstagabend. Da staunten selbst die Ehrengäste.
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Fazit
Es war mal wieder richtig schön, sehr lehrreich, engagiert
und ohne irgendwelche Misstöne. Wer nicht dabei gewesen ist,
hat etwas verpasst. Für alle Anwesenden war dieses Wochenende
sicher ein Ereignis, an das man noch lange und gern zurückdenken
wird. Ein Dank den zahlreichen Helfern, Organisatoren und Referenten.
Ein Dank aber auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern; euer Verhalten
und eure Mitmachbereitschaft waren die beste "Belohnung"
für die Organisatoren.
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