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Jugendtag der Schwimmjugend 2008

07. bis 09.11.2008
in Hachen

Rundum gelungen!

 

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LSB Sportschule in Hachen

Zunächst fuhr uns der Schreck in die Glieder. Hatte es beim Jugendtag 2006 schon mit rd. 100 Teilnehmer(inne)n weniger Beteiligung gegeben als in den Vorjahren, so hatten wir dieses Mal noch kurz nach den Sommerferien mal gerade 30 Meldungen. Doch dann - vielleicht auch aufgrund eines Frühbucherrabattes "rappelte" es so richtig und am Ende war die Veranstaltung mit fast 130 Teilnehmer(inne)n komplett ausgebucht.

Übrigens, es wurde bewusst auf viele Fotos in diesem Artikel verzichtet, da ja es mehrere umfangreiche Fotogalerien gibt (insgesamt 522 Fotos!).

Das Programm sah dieses Mal auf mehreren Ebenen einige Neuerungen vor:

Der Freitagabend wurde inhaltlich vorwiegend von unserem neuen - gemeinsam mit der DLRG-Jugend Nordrhein gegründeten - Activity-Team bestritten. Das sind junge Leute, die uns bei Gruppenhelfer-Lehrgängen positiv aufgefallen sind und die nun bei einer Reihe von Anlässen mitarbeiten werden.
Bei den traditionell am Samstag und Sonntag stattfindenden Workshops wurde dieses Mal auch eine Schwimmhalle in Hachen genutzt.
Im Rahmen der Jugendvollversammlung am Samstagabend stand die Wahl eines oder einer neuen 1. Vorsitzenden auf der Tagesordnung, da sich Tanja Schulte-Treppe nicht mehr zur Wahl stellte. Es musste - wie immer - der Haushaltsentwurf fürs neue Jahr verabschiedet werden und auch eine Jugendordnungsänderung stand zur Debatte.
Eine Reihe von Programm-Details wurden geändert, z. B. die Form der Auswertung und Darstellung der einzelnen Workshops.

Nun ja, man kann wohl sagen, dass alles sehr "rund" gelaufen ist und selten hatten wir so viele positive Rückmeldungen einzelner Teilnehmer/innen wie dieses Mal.

Aber eines ist auch klar: Man kann nur sehr bedingt die gute Stimmung und die vielen schönen Kleinigkeiten hier in einem Bericht nachvollziehbar machen - man sollte halt dabei gewesen sein!!

Vielleicht spiegeln noch am ehesten die vielen Fotos, die wir hier wieder in mehreren Bildergalerien veröffentlichen, die Stimmung wider. Nachfolgend daher nur noch ein paar "harte Fakten":

Workshops
Die sechs Workshops, von denen jede/r Teilnehmer/in zwei besuchen konnte:

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Fight for fun
Ein ganz neues Thema - in Zusammenarbeit mit dem Judoverband - um Kindern soziales Verhalten, Erkenntnis über die eigenen körperlichen Möglichkeiten, Gewaltprävention und neue, auf Kameradschaft und Zusammenarbeit aufbauende Spielformen beizubringen.
Wasserpower
Ein Mix aus verschiedenen Bereichen wie Wasserqymnastik, Aquaboxing, Aquadrill und anderen Folterarten, wie man sich so richtig schön "kaputt" machen kann. Also, durchaus auch mal eine Variante zum "normalen" Konditionstraining im Verein.
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In der Ruhe liegt die Kraft
Elemente aus Entspannungstechniken, Sportmassage und Yoga, vorwiegend bezogen auf die Anwendung und den Einsatz bei und für Kinder(n), um ein Gegengewicht zu bilden gegen die vielen Stressfaktoren, denen auch Kinder und Jugendliche schon ausgesetzt sind.
Auf die Tücher - fertig los
Eine Vielzahl von Übungen zur Koordinationsschulung und zur Motivation mithilfe eines Trampolins. Alle Teilnehmer/innen waren erstaunt, wie schnell sich die bei einigen durchaus gut trainierte Waden- und Oberschenkelmuskulatur bemerkbar machte aber auch wieviele Möglichkeiten die Übungen zu sozialem Verhalten und besserer - nicht nur körperlicher - Selbsteinschätzung boten.
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Basteln / Feste / Feiern
Ein beim Jugendtag 2006 schmerzlich vermisstes Angebot der außersportlichen Jugendarbeit, an dem erstaunlicherweise auch sehr viele Männer teilnahmen und offensichtlich großen Spaß hatten. Jede Menge Ideen, wie man im Verein mit wenig Materialeinsatz und durchaus auch mit zwei "linken Händen" wunderbare Angebote für Kinder und Jugendliche realisieren kann.
Der Po ist nicht zum Sitzen da
Rückenschulung, funktionelle Gymnastik - das entdecken immer mehr bandscheibengeplagte Erwachsene für sich. Aber gerade im Sinne von Vorbeugung, hohem Fernseh- und PC-Konsum und rückenunfreundlichem Schulmobiliar ist das schon längst auch ein wichtiges Thema für Kinder und Jugendliche. Ein wenig Theorie und viel Praxis, die auch im Verein verwirklicht werden kann.

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Verabschiedung, Neuwahl und Jugendordnungsänderungen

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Bei der Jugendvollversammlung wurde Tanja Schulte-Treppe gebührend von SV NRW-Vizepräsident Dr. Jürgen Kozel und von Nicole Jansing verabschiedet. Tanja wurde bei dieser Gelegenheit auch die Goldene Ehrennadel des SV NRW verliehen.

Als neue Vorsitzende wurde das langjährige Jugendausschussmitglied Elke Struwe gewählt (Details siehe im Protokoll zum Jugendtag und in der "Vorstellung", den Elke verfasst hat.)

Die vorgelegten Änderungsanträge des Jugendausschusses wurden nach ausführlicher Diskussion verabschiedet (auch hierzu siehe das Protokoll), demnach soll es nur noch eine/n Vorsitzende/n geben, nicht mehr zwei und das zweithöchste Organ der Schwimmjugend, der Hauptjugendausschuss kann nur noch tagen und Entscheidungen fällen, wenn mindestens vier der sieben Bezirksjugenden anwesend sind. Schlimmstenfalls, wenn auch ein zweiter angesetzter Tagungstermin mangels Masse ins Wasser fällt, werden Entscheidungen, wie z. B. die Verabschiedung eines Haushaltsentwurfes, dem Geschäftsführenden Präsidium übertragen.

Beteiligung / Stimmenanteil
Vergrößerung Die Beteiligung an diesem Jugendtag war - wie schon geschrieben - groß. Dennoch ergab die Auszählung der Stimmen bei der Jugendvollversammlung, dass nur rd. 10 % der Vereinsjugenden vertreten waren.

Das scheint im ersten Moment eine sehr geringe Beteiligung zu sein (und natürlich ist das steigerungsfähig), doch ist es gegenüber 2004 (6 %) und 2006 (8 %) wiederum eine Steigerung und man sollte bedenken, dass es bei der Schwimmjugend keine Stimmenübertragung gibt, wie z. B. beim SV NRW-Verbandstag. Würde man beim Verbandstag gleiche Maßstäbe ansetzen, so wäre auch dort der Stimmenanteil weitaus niedriger.

Somit können wir durchaus zufrieden sein, denn was will man mehr als ein "volles Haus", bei dem alle anwesenden Vereine auch tatsächlich eine reale Mitbestimmungschance besitzen und nicht dominiert werden von einigen wenigen Personen, denen viele Stimmen übertragen wurden.

Neues Modell bei der Auswertung
Offensichtlich gut angekommen ist auch ein neues Modell der Auswertung der Workshops. Die Workshop-Leiter und teilweise auch Teilnehmer/innen erklärten die Inhalte ihrer Workshops anhand einiger Fotos, die mittels Beamer auf eine Leinwand projiziert wurden. Das war für alle Beteiligten anschaulicher als reine Textbeiträge und kam sehr gut an.

"Waltraud" ...
Vergrößerung Begeisterungsstürme erntete im Anschluss an die Jugendvollversammlung auch die Putzfrau Waltraud Ehlert, hinter der sich die Kabarettistin Esther Münch verbarg. Mit ihrem Ruhrpottslang und am Ende ihrer Verwandlung in eine bildhübsche Sängerin begeisterte sie alle Anwesenden.

Der Service der Sportschule "Willi Weyer"

Schon seit langem vertraut und dennoch immer wieder toll ist der Service der Sportschule, in der man sich dementsprechend wohl fühlt.
Sowohl die räumlichen Voraussetzungen als auch die überaus netten und kompetenten Mitarbeiter/innen ließen es uns bedauern, dass wir am Sonntag schon wieder fahren mussten. Unbestrittener Höhepunkt und ein Fest für Augen und Gaumen war wieder einmal das Büffet am Samstagabend. Da staunten selbst die Ehrengäste.
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Fazit
Es war mal wieder richtig schön, sehr lehrreich, engagiert und ohne irgendwelche Misstöne. Wer nicht dabei gewesen ist, hat etwas verpasst. Für alle Anwesenden war dieses Wochenende sicher ein Ereignis, an das man noch lange und gern zurückdenken wird. Ein Dank den zahlreichen Helfern, Organisatoren und Referenten. Ein Dank aber auch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern; euer Verhalten und eure Mitmachbereitschaft waren die beste "Belohnung" für die Organisatoren.

Downloads - Jugendtag 2008

1
Protokoll Jugendtag 2008 (Sachstand 27.11.2008, 74 kb, 5 Seiten)
2
Vorstellung Elke Stuwe (Sachstand 27.11.2008, 11 kb, 1 Seite)
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Letzte Aktualisierung: 27.06.2010 •  webmaster@swimpool.de